Unterstützung von Kindern


Niger – eines der am schlechtesten entwickelten Länder der Erde.
Niger – das Land mit der höchsten Geburtenrate weltweit.
Niger – das Land, in dem Sie Kindern eine Chance auf Bildung geben können!
 
HIS arbeitet mit Privatschulen vor Ort zusammen, um Kindern aus armen Familien und Waisenkindern eine Chance zu geben. Eine Chance, ihr Leben aktiv zu gestalten, eine Chance auf Teilhabe und ein eigenes Einkommen. Eben eine Chance auf Bildung.
Der Projektkoordinator von HIS arbeitet hierbei mit den Familien und Schulen zusammen und koordiniert die Hilfen. Er kennt die Bedarfe vor Ort und teilt die Gelder entsprechend zu.
Er berichtet: „Dass unser Land Niger auch 2017 wieder den vorletzten Platz auf dem HDI (Human Development Index) belegt, kommt nicht von ungefähr. Im Schuljahr 2016/17 hatte jedes Kind in der Hauptstadt, das eine staatliche Schule besuchte, gerade einmal zwei Monate Unterricht. Das liegt an den vielen Lehrerstreiks, die durch nicht gezahlte Gehälter zustande kommen. Umso mehr sind wir für jeden Spender dankbar, der es uns ermöglicht, die Kinder auf eine bezahlbare Privatschule zu schicken, die garantiert das ganze Jahr über Unterricht anbietet.“

Im Schuljahr 2017/18 unterstützt HIS insgesamt 74 Kinder durch Anschaffung von Schulmaterial und Übernahme der Schulkosten. Außerdem hat HIS die Patenschaft für vier Waisenkinder übernommen und bezahlt die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Schule.

Berichte über Schüler

Ibrahim, 16 Jahre

Er ist das älteste von insgesamt sieben Kindern. Seine Familie gehört dem Stamm der Wodaabe an. Die ehemals als Nomaden umherziehende Volksgruppe der Wodaabe hat es nicht leicht, in den Städten Fuß zu fassen, und so leben die meisten von ihnen, wie auch Ibrahims Familie, an der Armutsgrenze. Ibrahims Generation ist die erste der Wodaabe, die Schulbildung erhält.
Ibrahim war bis zum letzten Jahr auf einer öffentlichen Schule. Diese musste er aber kurz vor seinem Abschluss aufgrund von Leistungsproblemen verlassen. Oft werden in Niger die Kinder reihenweise durch die Klassen gewunken, um dann kurz vor Ende festzustellen, dass die Leistungen für die Prüfungen nicht reichen.
Nachdem Ibrahim bereits die siebte Klasse wiederholt hatte, haben wir uns mit ihm besprochen und er hat versichert, dass er einen Schulabschluss möchte und dafür arbeiten wird. Dafür schicken wir ihn auf eine christliche Privatschule, auf der bereits viele der von uns betreuten Kinder sind.
Dort ist nicht nur garantiert, dass der Unterricht stattfindet, insgesamt ist die Schuldisziplin viel besser. Das zahlt sich für Ibrahim bereits aus. Er wird von einem Mitarbeiter von HIS begleitet und seine Leistungskurve zeigt seit dem letzten Jahr eindeutig nach oben.
Es waren seine Eltern, die uns ansprachen, ob er ein Teil des Förderprogramms von HIS werden kann. Da wir ihre von Armut geprägte Situation kennen, willigten wir ein.

Zeynabou, 19 Jahre

Ihre Mutter brachte sie im Alter von fünf Jahren zu einem Pastor ihrer Heimatstadt. Sie fragte, ob er für das Kind sorgen könne, da sie es in ihrer Lage nicht mehr vermochte. Ihr Vater war nach ihrer Geburt nach Ghana geflüchtet, um dort Arbeit zu finden. Seitdem ist er nie mehr zurückgekommen.
Bei diesem Pastor, einem Mitarbeiter von HIS, und seiner Familie, lebt sie bis heute. Sie nennt ihn Papa und hat längst keine Kontakte mehr zu ihrer Herkunftsfamilie.
Zeynabou hat einen besonderen Charakter. Sie ist freundlich, aufgeschlossen, fleißig und kann andere begeistern.
Nun hat sie bereits das Abitur gemacht, geht zur Sprachschule, um Englisch zu lernen und wartet auf einen Platz an der Universität, um Medizin zu studieren.

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Spendenkonto HIS Deutschland e.V., IBAN DE59603501300000083089, Stichwort: „Unterstützung von Kindern“
 
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