Geographie

 Niger ist ein Staat in Westafrika; der Fluss Niger durchfließt den relativ dicht besiedelten Südwesten des Wüstenstaates. Niger grenzt im Norden an Algerien und Libyen, im Westen an Mali und Burkina Faso, im Osten an den Tschad und im Süden an Nigeria und Benin. Niger ist ein Binnenstaat mit Anteil an der Sahara, dem Sahel und dem Sudan.

Im Zentrum Nigers liegt die Sandwüste Erg du Ténéré und das Gebirge Aïr, dessen höchster Gipfel 2.022 Meter hoch ist und Mont Idoukal-n-Taghès heißt. Das Aïrgebirge  ist die südöstliche Fortsetzung des algerischen Hoggar- oder Ahaggar-Gebirges.

Im Westen, Süden und Osten ist der Aïr von weiteren Wüsten umgeben, deren größte der östlich gelegene Ténéré ist. Er nimmt etwa 30 % des Staatsgebietes ein, das nur am südwestlichen Rand dicht besiedelt ist. Weiter östlich liegt der Kaouar, eine weitere Wüste. Diese Saharagebiete reichen östlich bis zur Grenze des Tschad. Im Norden geht der Ténéré in das Djadoplateau über, im Nordosten ins Tibestigebirge. Diese Wüsten, die sämtlich zur Sahara gehören, nehmen insgesamt etwa zwei Drittel der Staatsfläche ein.

Das dritte Drittel des Nigers im Süden und Südosten ist Teil des Sahels (Sahel = arab. „Ufer“ der Wüste). Dieser Streifen befindet sich am nördlichen Rand der Trockensavanne. Seit Ende der Sechzigerjahre traten in der Dornbuschsavanne mehrere Dürren auf und verwandelten diese zunehmend in eine wüstenartige Landschaft. Im Südosten liegt ein Teil des Tschadsees auf dem Gebiet des Niger, dessen Ausdehnung sich jedoch bei starker Trockenheit hinter die Grenze zum Tschad zurückzieht.

Der Südwesten ist vom Niger dominiert, dem drittgrößten Fluss Afrikas. Er fließt auf 650 Kilometern durch das Land. Diese Region ist die einzig fruchtbare des Landes.

(Diese Angaben stammen aus dem Wikipedia-Artikel zu Niger)